Samstag, 30.11.2019 - Fosenachtsdämmerung

Fosenachtsdämmerung – SELAU!

Einen Tag vor dem 1. Advent, am Samstag, den 30.11.19, feierte der NCV Neunkirchen seine Fosenachtsdämmerung.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Zehntspeicher, als der Präsident des NCV, Steffen Habel, die kommende Faschingssession einläutete.

Nach dem Einmarsch der Aktiven und einer launigen Begrüßungsrede in bewährter Art wurde als traditionell erster Programmpunkt der Tanz der Jugendgarde zu schmissiger Musik präsentiert.

Sodann zeigten sich mit den Tanzmariechen Emma Habel und Finja Kirsten die Youngster der Tanzfraktion. Für ihre wunderbare und gekonnte Darbietung ernteten sie riesigen Applaus und Beifallsstürme.

Die jungen Wilden entschieden sich heuer dafür, als Ghostbuster über die Bühne zu wirbeln - vielleicht hatten sie dafür schon in der Halloween-Nacht geprobt – man weiß es nicht genau.

Auch das Thema „Klimawandel“ durfte nicht fehlen. Kerstin Städtler als Aktivistin und und Laura Grau als unbedarfte Bauersfrau sprachen über anstehende Verbote, - natürlich! - Greta, und dabei führte das ein oder andere Missverständnis zu Lachern im Publikum. Ein riesiger Dank geht dabei an Laura Grau, die ohne zu fackeln kurzfristig für ein erkranktes NCV-Mitglied eingesprungen war, und den Text erst am Abend zuvor zum ersten Mal gelesen hatte.

Tanzmariechen Pauline Zantop zeigte sich von ihrer besten Seite – ebenso wie die Kindergarde mit ihrem Thema „Hippies“. Entsprechend farbenfroh waren ihre Kleidchen, und das Lied San Francisco von Scott McKenzie ließ manchen Zuschauer wieder von der eigenen Jugend träumen. Auch die Zugabe mit Here comes the Sun von den Beatles war ein voller Erfolg und ließ den Saal jubeln.

Schließlich erzählte Anna Hofmann von den zweifelhaften Freuden, in der heutigen Zeit eine Mutter zu sein, nein, eine “Mum“! Eine „Muuum“, die zum BFF (best friend forever) der Tochter wird und folglich auch die T-Shirts, Diskothekenbesuche und unter Umständen sogar die Männer mit ihr teilen muss.

Nachdem die Jugendgarde ihren Showtanz präsentiert hatte, wurde der diesjährige Ehrensenator, Holger Stengl, ernannt. Ihm wurde dazu feierlich eine Urkunde überreicht.

Sodann wurde eine kleine Verschnaufpause eingelegt, welche wiederum vom Gardetanz der Großen Garde abgelöst wurde. Selbstverständlich kamen auch diese Gardemädchen nicht um die obligatorischen Zugaben herum – zu schön sind die schwingenden, glitzernden Röcke und fliegenden Beine anzusehen.

In einer Talkrunde der Aktiven Linda, Markus und Heiko versuchte man schließlich zu eruieren, warum Männer und Frauen so verschiedene Sprachen sprechen – und wie es Missverständnisse zu vermeiden gilt. Im Zweifel gilt: Der FRAU immer mit JA antworten. An der Stelle sei gesagt, dass es eine gewichtige Ausnahme zu dieser Regel gibt: Bei der Frage „findest Du mich zu dick?“ gibt es eindeutig keine richtige Antwort – deshalb: Geschäftigkeit vortäuschen und noch besser: schnellstmöglich den Raum verlassen.

Als kleines Zwischenspiel wurden nun die Ehrungen der Trainerinnen der Garden und der aktiven Mitglieder vorgenommen – für 15, 20, 35 und sogar für 40 Jahre Mitgliedschaft! Das kann sich doch sehen lassen!

Tanzmariechen Merle Prechtel wiederum begeisterte das Publikum mit einer fantastischen Tanzleistung zu flotter Musik – und sparte dabei nicht mit Saltos, Spagaten und Rädern.

Am Ende des Tages ging es in einer Therapiestunde um die Wochentage Montag bis Donnerstag, die von je einer Person verkörpert wurden. Unter Anleitung von Björn Kirsten „Hallooo Bjöööhöööörn“ durften diese ihr Leid klagen. Vom Montag, dem immer langweilig und der deshalb suizidgefährdet ist, bis zum Freitag, der für sämtliche Parties herhält oder Sonntag, der unter permanenten Kopfschmerzen leidet, weil auch der Samstag zu ausgiebig gefeiert hatte. Nur untereinander tauschen durften sie nicht – nun, eventuell nach einer dritten oder vierten Therapiesitzung. Es wird sich zeigen.

Nachdem sich der Abend langsam dem Ende zuneigte, kam die Stunde der Großen Garde mit ihrem wunderbaren Showtanz zum Thema Afrika.

So fröhlich und abwechslungsreich darf es weitergehen – und das WIRD es auch – zunächst am 8. Februar zur ersten Prunksitzung.

Kommen Sie ran, kommen Sie rein – bei uns gibt's Grund zum Lustigsein.

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